EVP Aarau will mit Unterentfelden «zäme wachse»
Medienmitteilung der EVP Aarau
Die EVP-EW Aarau hat anlässlich ihrer Generalversammlung über die Fusionspläne von Unterentfelden und Aarau diskutiert und wünscht sich die Umsetzung des Projektes.
Die Fusion der Gemeinde Rohr mit Aarau förderte die Attraktivität der Gemeinde, auch wenn einige alten Gewohnheiten nachtrauern: Der Steuerfuss hat sich nach unten bewegt, demokratische Entscheidungen werden im gelebten Raum gemeinsam getragen. Auch wenn immer wieder kritisiert, eröffnete die Kreisschule für viele Schülerinnen und Schüler auch neue Möglichkeiten. In den ersten Jahren nach der Fusion waren die Bürgerinnen und Bürger aus Rohr auch sehr stark in Einwohnerrat und Stadtrat eingebunden.
Diesen Schwung erhofft sich die EVP Aarau ebenfalls bei einer Fusion mit Unterentfelden. Für diese Gemeinde ist die Fusion seit Jahren ein grosses Gesprächsthema. Deshalb ist es verständlich, dass Unterentfelden diese Frage in diesem Jahr beantwortet haben möchte. Auch wenn noch nicht alle offenen Fragen rund um die künftige Zusammenarbeit in der Schule oder um verpflichtende Verträge betreffend die Feuerwehr usw. geklärt sind, kann der Zusammenschluss ein Anfang für neue Möglichkeiten sein.
Die EVP-EW geht davon aus, dass die aufgrund der Fusion vergrösserte Gemeinde Aarau auch mehr Gewicht haben wird in überregionalen Fragen. So hat beispielsweise eine Gemeinde mit vielen EinwohnerInnen ein stärkeres Gewicht bei der Fahrplangestaltung der SBB.
Die EVP-EW empfiehlt deshalb ein Ja für die Fusion Aarau-Unterentfelden. Die StimmbürgerInnen werden am 27. September 2026 über das Projekt «zäme wachse» und damit über die Zukunft der beiden Gemeinden entscheiden.