Ja für Fortschritt, Nein zu Stillstand

Leserinnenbrief von Andrea Fäh in der AZ vom 09.05.2026

Die Bevölkerung von Unterentfelden darf sich am 8. Juni 2026 mit einem Ja zum Zusammenschluss von Unterentfelden und Aarau für den Fortschritt entscheiden (oder mit dem Nein zum Stillstand bzw. Rückschritt bekennen).

Beim Entscheid sollten wir die Fakten korrekt beleuchten und nicht mit Halbwahrheiten argumentieren. Dies betrifft auch die finanziellen Auswirkungen des Zusammenschlusses. Die Gegner argumentieren mit exorbitant höheren Gebühren, insbesondere für das Abwasser. Sie verkennen dabei, dass Unterentfelden ein Abwasserreglement von 1982 hat, welches nicht den geltenden Rechtsgrundlagen entspricht. Aarau hat hingegen die Gebührenordnung bereits an das neue Recht angepasst. Was bedeutet das für die Bevölkerung von Unterentfelden? Mit oder ohne Zusammenschluss steigen die Abwassergebühren, weil Unterentfelden sein Reglement zeitnah auch anpassen muss. Dies dem Zusammenschluss zuzuschreiben, ist schlicht falsch!

Der Zusammenschluss bietet für beide Partner die Chance, Kräfte (auch finanzielle) zu bündeln, indem Investitionen zusammen geplant und getätigt werden. Die finanzielle Stabilität der neuen Gemeinde ist sichergestellt, dies wird im Detailkonzept sauber dargelegt. Also rechnen wir mit korrekten Zahlen: Mit Zusammenschluss steht die Bevölkerung von Unterentfelden im Ergebnis finanziell besser da, weil trotz höherer Gebühren (die kommen ohnehin) der Steuerfuss sinkt. Ich stimme JA: für den Fortschritt, für ausgeglichene Finanzen und eine starke Kantonshauptstadt!

Andrea Fäh, Unterentfelden


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