Fakten statt Angstmache!
Nicht jede Behauptung wird wahr, nur weil sie oft wiederholt wird!
In den letzten Wochen wurden zum Zusammenschluss zwischen Aarau und Unterentfelden vermehrt Behauptungen verbreitet, die einer seriösen Prüfung nicht standhalten und z.B. durch diverse Vereine auch öffentlich dementiert wurden. Solche Falschaussagen verunsichern die Stimmbürgerschaft und erschweren eine sachliche Debatte.
Unser Ziel ist es, die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger transparent und faktenbasiert zu informieren. Dazu stützen wir uns ausschliesslich auf das Detailkonzept «Zäme wachse», den Zusammenschlussvertrag sowie offizielle Dokumente von Behörden.
Auf dieser Seite korrigieren wir gezielt nachweislich falsche oder irreführende Behauptungen und liefern die belegten Gegenargumente direkt mit.
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Nein – an der Zukunftskonferenz sprach sich eine deutliche Mehrheit der Unterentfelder Bevölkerung für einen Zusammenschluss mit Aarau aus. DasPositionspapier «5036 höt & morn» (Link anklicken) der Gemeinde Oberentfelden hält zudem klar an deren Unabhängigkeit fest und bezeichnet Oberentfelden als eigenständig, leistungsfähig und gut auf die Zukunft vorbereitet. Diese Haltung schliesst somit einen Zusammenschluss auch mit Unterentfelden klar aus. Wer jetzt einen Zusammenschluss der beiden Entfelden fordert, stellt sich damit gegen den klar geäusserten Willen beider Bevölkerungen und gegen die offizielle Haltung der Behörden.
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Nein – im Gegenteil: Unterentfelden erhält zunächst neun zusätzliche Sitze im Einwohnerrat, einen zusätzlichen Sitz im Stadtrat und für 2030 bis 2033 acht von 50 Einwohnerratssitzen im eigenen Wahlkreis; zusätzlich sichern Bürgermotion und Bevölkerungsanliegen neue direkte Möglichkeiten der politischen Mitwirkung. Die Gemeindeversammlung fällt zwar weg, dafür können politische Geschäfte im Einwohnerrat regelmässig und fundiert beraten werden – mit parlamentarischen Instrumenten, Abklärungsaufträgen und Aktenergänzungen: Das ist eine andere Form von Demokratie, aber nicht weniger politische Einflussnahme.
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Nein – Unterentfelden bleibt als Ortschaft mit seinem Namen, seinen Strassennamen und seiner Postleitzahl bestehen, und der Vertrag sichert zudem die angemessene Vertretung des Stadtteils in den Kommissionen sowie eine paritätische Kommission für bis zu zehn Jahre. Gerade weil viele bisher notwendige Verwaltungs- und Gemeindeaufgaben künftig gemeinsam erledigt werden, kann sich Unterentfelden stärker auf die Gestaltung seines Stadtteillebens konzentrieren – unterstützt durch die Prüfung eines Stadtteilvereins zur Pflege von Dorfgemeinschaft und Traditionen.
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Nein – das Detailkonzept verfolgt ausdrücklich das Gegenteil: Prozesse sollen verschlankt, Doppelspurigkeiten abgebaut und Ressourcen effizienter eingesetzt werden, wodurch eine professionellere und leistungsfähigere Verwaltung entstehen soll. Die bezifferbaren Zusammenschlusseffekte bringen rund 800'000 Franken jährliche Aufwandsreduktion, während gleichzeitig bestehende Leistungen und Angebote weitergeführt werden.
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Nein – der Steuerfuss sinkt von heute 113 auf 96 Prozent, während gleichzeitig ein erheblicher finanzieller Aufhol- und Investitionsbedarf in Unterentfelden besteht; beim Wasser etwa stehen ein neues Reservoir und die Sanierung von Leitungen an. Auch bei den Gebühren bringt der Zusammenschluss nicht einfach überall Mehrkosten: Beim Abfall sind die Auswirkungen gemäss Detailkonzept gering, und beim Abwasser bleibt das Unterentfelder Reglement vorläufig bestehen.
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Nein – für die einzelne Person ist der Unterschied unmittelbar: Der Steuerfuss sinkt von 113 auf 96 Prozent, während die Zusammenschlusseffekte rund 800'000 Franken jährliche Aufwandsreduktion bringen und der tiefere Steuerfuss zudem die Attraktivität für neue Einwohnerinnen, Einwohner und Firmen erhöhen kann. Und bei Gebühren, die heute bereits auf einem zeitgemässen Stand sind, zeigt das Konzept keine pauschale Mehrbelastung: Beim Abfall sind die Auswirkungen gering, während die Wassergebühren wegen des bestehenden Aufholbedarfs an die bestehende Gesetzeslage sowie wegen anstehenden Investitionen ohnehin angepasst werden müssen.
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Nein. Die Primarschule bleibt in Unterentfelden. Die Kreisschule Entfelden wird ebenfalls bestehen bleiben. Eine Reevaluation der Zusammenarbeit steht ohnehin an, mit oder ohne Fusion. Der Zusammenschlussvertrag hält ausdrücklich fest, dass die Kindergarten-, Primar- und Oberstufenschulstandorte erhalten und die Schulwege kurz bleiben.
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Nein – die vorliegenden Regelungen sehen vielmehr die Weiterführung beziehungsweise Übernahme bestehender Strukturen vor. Feuerwehr, Jugendarbeit und Spitex werden nicht einfach abgeschafft; bestehende Vereinbarungen und Angebote werden übernommen oder zunächst weitergeführt.
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Nein: Der Vertrag garantiert den bisherigen Umfang der Kultur- und Sportförderung und sichert die bisherige Nutzung der Infrastruktur ab. Danach gelten die Aarauer Regelungen. Das heisst: den Vereinen steht das grössere Infrastrukturangebot der neuen Gemeinde offen.
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Nein. Aus den Erfahrungen wurde gelernt, einiges wurde jetzt anders gemacht. Für Unterentfelden wurden eigene Schutzmechanismen vereinbart, darunter eine während bis zu zehn Jahren paritätisch zusammengesetzte Kommission sowie konkrete Regelungen für lokale Traditionen und Vereinsstrukturen.
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Nein, im Gegenteil: Für den Zusammenschluss werden 1,4 Millionen Franken Aufwand veranschlagt, der als Vorfinanzierung durch den kantonalen Zusammenschlussbeitrag kompensiert werden soll. Zusätzlich wird im Detailkonzept ein kantonaler Zusammenschlussbeitrag von voraussichtlich 2,7 Millionen Franken ausgewiesen. Das Quartier Rohr blühte auf nach der Fusion. Auch die dynamischen Effekte können hier gut abgeschätzt werden.