Wenn die Gemeindevewaltung an ihre Grenzen stösst

Leserbrief von Patrick Herzog im Landanzeiger vom 03.09.2026

Die Gemeinde Unterentfelden kämpft seit Längerem mit einer unterbesetzten Abteilung Bau und Planung. Kündigungen und Pensionierungen haben Vakanzen geschaffen, die sich nur schwer wieder besetzen lassen. Zur Überbrückung ist die Gemeinde auf externe Fachexperten angewiesen, was spürbare Mehrkosten verursacht. Die Erfolgsrechnung der Gemeinde zeigt diesbezüglich eine Vervielfachung der Kosten von 2024 auf 2025. Diese Situation ist kein Einzelfall, sondern ein strukturelles Problem vieler Gemeinden. Zu wenig Stellenprozente, um Fachwissen intern aufzubauen, zu wenig Grösse, um im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte mitzuhalten. Der Ausweg sind teure externe Beratermandate. Aarau verfügt über die Grösse, um die Fachstellen im Bau und Planungswesen dauerhaft und intern zu besetzen.

Der Zusammenschluss ist somit eine konkrete Antwort auf ein schmerzhaftes strukturelles Problem. Durch eine gemeinsame Verwaltung können sowohl Unterentfelden als auch Aarau Synergien nutzen, Doppelspurigkeiten reduzieren und Kosten sparen. Es entsteht eine Win-win-Situation.

Deshalb sage ich Ja zum Zusammenschluss von Aarau und Unterentfelden.

Patrick Herzog, Unterentfelden


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Zusammenbringen, was zusammengehört