Ein Zusammenschluss mit vielen Vorteilen

Leserbrief von Willy Bolliger im Landanzeiger vom 10.09.2026

Am 27. September entscheiden die Stimmbürger der beiden Gemeinden über den Zusammenschluss. Alles andere als ein Ja wäre verfehlt! Insbesondere für Unterentfelden ist es schon nur in finanzpolitischer Hinsicht eine existenzielle Frage. Unterentfelden hat einen Steuerfuss von hohen 113 Prozent, Aarau einen solchen von tiefen 96 Prozent. 17 Steuerfussprozente weniger sind ein klares Argument für Unterentfelden. Zudem wurde bisher nicht beachtet, dass sämtliche Grundeigentümer von Unterentfelden nach dem Zusammenschluss mit Aarau von rund 20 Prozent Wertsteigerung ihrer Liegenschaften ausgehen können (vgl. die entsprechenden Folgen des Zusammenschlusses von Rohr mit Aarau per 2010).

Im Jahr 2029 wird Unterentfelden eine Nettoschuld von gegen 4.6 Mio. Franken haben und (ohne den Zusammenschluss) den Steuerfuss wohl auf über 120 Prozent erhöhen müssen. Wollen die Unterentfelder das wirklich? Mit dem Zusammenschluss würden die Gemeinden von einer grösseren Finanzkraft, einer modernen Verwaltung und von gebündelten Ressourcen profitieren. Die Kantonshauptstadt Aarau würde zudem mit rund 27’500 Einwohnenden wieder zur grössten Aargauer Stadt (vor Baden)! Die Gemeindeversammlung in Unterentfelden wie auch der Einwohnerrat in Aarau haben ein klares Ja zum Zusammenschluss abgegeben. Deshalb stimme auch ich Ja zur Fusion.

Willy Bolliger, Aarau (vorher 30 Jahre wohnhaft in Unterentfelden)


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16 Jahre danach: Meine positive Bilanz für Aarau Rohr

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Aarauer werden, Unterentfelder bleiben